Wenngleich der minimalistischen und geometrischen Abstraktion primär ein Vorgang auf kognitiver Ebene zugrunde liegt, erlaubt sie uns darüber hinaus neue Realitäten zu entdecken, erfahren und verknüpfen, wodurch sich für mich ein spiritueller Prozess entfaltet. 

 

In meinen aktuellen Arbeiten spüre ich der Wirkung von Farbe und Form nach und erforsche deren Verbindung zu Emotionen. Ausgehend von reinen und abstrakten Kompositionen, die durch drei Farbzonen und deren vibrierenden Beziehungen zueinander geschaffen werden, entsteht ein permanenter Dialog zwischen Strukturen und Farben, wodurch "Verbindungen" zutage treten und sich das unendliche Feld der Möglichkeiten, das ein Motiv bieten kann, manifestiert. 

 

Die oben genannten "Verbindungen" formieren sich durch chromatische Verknüpfungen bzw. Variationen in Größe und Rotation der jeweiligen Elemente. Diese Wirkung akzentuiert die jeweils gewählte Farbe des Bildraumes, auf der sich die Kompositionen befinden. 

Angelehnt an das affektive Band, das KünstlerInnen mit ihren Schöpfungen verbindet, möchte ich der BetrachterIn eine "Verbindung" zum Werk eröffnen, von wo aus sich dessen persönlichen Erfahrungen kontextualisieren lassen.

Meine Arbeit ist eine Einladung zu reflektieren - nicht nur über die Sinneseindrücke der visuellen Konstruktion selbst, vor der Sie stehen – vielmehr über die Emotionen, die Farben und Formen hervorrufen: 

Eine Einladung zu entdecken, erfahren und verknüpfen.